Eckardtshausen

Eckardtshausen liegt wunderschön im Thüringer Wald. Wer sich beim Spazierengehen oder Wandern erholen will, darf die Grünfelder Teiche und den Milmesberg nicht auslassen.  Vom 465 m hohen Milmesberg aus hat man eine ausgezeichnete Sicht zur Wartburg, zum Inselsberg, in die Rhön und nach Hessen.

Diese günstige Lage in Grenznähe wussten auch die Sowjets zu schätzen und errichteten 1967 eine Radarstation auf dem Berg. Von dieser Zeit an war die Rote Armee nicht mehr wegzudenken. Erst nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1990 verließen die sowjetischen Truppen den Milmesberg. Am 16.6.1991 fuhr das letzte Armeefahrzeug aus dem Dorf.

Wichtig in der neueren Geschichte des Dorfes ist natürlich die Entwicklung der Landwirtschaft. Nachdem infolge der Bodenreform nach dem 2. Weltkrieg viele Bauern kleine Flächen privat bewirtschafteten, wurde im Jahr 1958 die LPG gegründet. Dies ermöglichte eine flächige kollektive Bewirtschaftung der Felder um das Dorf herum.  Nach der Wiedervereinigung musste sich die LPG auf marktwirtschaftliche Verhältnisse umstellen, was der Landwirtschaftsgenossenschaft e.V. auch gelang.

Eckardtshausen wurde ab dem 1. Januar 1996 Ortsteil der Gemeinde Marksuhl und gehört heute zur Einheitsgemeinde Gerstungen.