Wolfsburg-Unkeroda

Wolfsburg-Unkeroda liegt im westlichen Teil des Thüringer Waldes, der Rennsteig verläuft auf einer Länge von sechs Kilometern entlang der nördlichen Gemarkungsgrenze. Der Unkerodaer Gemarkungsteil ist überwiegend (etwa 70 %) bewaldet und Teil eines Landschaftsschutzgebietes. Unweit des Ortes befinden sich die Wartburg sowie die Stadt Eisenach.

An die Gemarkung von Wolfsburg-Unkeroda grenzt im Norden ab dem historischen Grenzpunkt Vachaer Stein die Stadt Eisenach wobei die Grenze überwiegend auf der Kammlinie des Gebirges verläuft. Im Osten und Süden sind der  Ortsteil Eckardtshausen sowie im Westen folgend auch der Ortsteil Förtha benachbart. Große Teile der heutigen Flur von Unkeroda waren bis 1919 Bestandteil des großherzoglichen Jagdrevieres Schloss Wilhelmsthal.

Die Landschaft Wolfsburg-Unkerodas ist von zahlreichen Bergen und eingeschnittenen schmalen Tälern geprägt.

Die Elte durchfließt mit mäßigem Gefälle die kaum 200 Meter breite Talaue. Auf dem etwa vier Kilometer langen Abschnitt in der Gemarkung nimmt sie von Osten kommend den Bärenbach mit den Quellbächen Unkengraben, Raufengraben und Hellergraben, den Attchenbach und den Wallbach sowie weitere namenlose Quellbäche auf. Zum Betrieb der Schmelzhütte Attchenbach entstanden entlang des gleichnamigen Baches Staubecken und Teiche.

Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Unkeroda (in der Schreibweise Onechenrode) erfolgte anlässlich eines Gütererwerbs durch das Kloster Volkenroda im Jahre 1197. Diese Datierung ist in einer Urkunde vermeldet, die Landgraf Hermann von Thüringen ausstellen ließ.

Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Wolfsburg datiert aus dem Jahr 1247.

Höchste Erhebungen

Ruppertskopf 413  Meter
Saalkopf 429  Meter
Wolfsrück 393 Meter
Elsterberg 407 Meter
Hohe Sonne 446 Meter
Oberer Karthäuserberg 413 Meter
Klafterberg 358 Meter
Knieberg 376 Meter
Kirchberg 353 Meter
Weinberg 348 Meter