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Einheitsgemeinde Gerstungen
Ortsteile: Gerstungen | Lauchröden | Oberellen | Unterellen | Neustädt | Sallmannshausen
Ortsteil GERSTUNGEN
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Ortsgeschichte
Gerstungen an der Werra - Eiserne Brücke über die Werra
 
Ehem. ''Deutsches Haus'' in Gerstungen
 
Gerstunger Wehr
Die Geschichte Gerstungens ist eng mit der Geschichte des Klosters Fulda und der aus ihm hervorgegangenen geistlichen Fürstenherrschaft verbunden. Anlässlich der Gründung im Jahr 744 wurde es vom fränkischen Königshaus dorthin verschenkt. Als bisheriger Königshof muss es seitdem Sitz eines zentralen Fronhofes (Villikation) gewesen sein, um dann etwa 1300 nach dem Niedergang dieser Ordnung Sitz eines fuldaischen Amtes zu werden.

Finanzielle Nöte zwangen Fulda im Jahr 1402, Gerstungen an die Landgrafen von Thüringen zu verpfänden. Der Pfand wurde nie eingelöst, und so blieb Gerstungen bei Thüringen, von 1742 - 1918 Sachsen-Weimar-Eisenach.

Bedingt durch das Amt - zuletzt, bis 1945, Amtsgericht-, ferner Real- und Oberschule (Gymnasium), Lage an der A 4 mit Anschluss, der Hauptstrecke Frankfurt-Leipzig und Beginn der Nebenbahn ins Werra-Kaligebiet und großen Güterbahnhof entwickelten sich Wirtschaft und kultureller Überbau.

Wesentliche, für den Touristen sehenswerte Kulturstätten sind das Heimatmuseum im Schloss, die Rundkirche im Ortsteil Untersuhl, der Dorfplatz im Ortsteil Neustädt mit Ziehbrunnen und der spätgotische Schnitzaltar in der Kirche des Ortsteiles Sallmannshausen mit interessanter Ausstattung.