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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Ortsteil GERSTUNGEN
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Ausflugsziele
  Werratalmuseum Gerstungen
 
Sophienstraße 4
99834 Gerstungen
Telefon: 036922-31433
Eintritt: Erwachsene 3 €; Kinder 1 €; Gruppentarif 2,50 €

Öffnungszeiten: in den Sommermonaten täglich von 14.00 -17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Töpferausstellung im Werratalmuseum Gerstungen
   
Beschreibung:
Eine geologische Sammlung zeigt dem Besucher die Beschaffenheit der Formationen und das Vorkommen von Bodenschätzen, Schaukästen und Schautafeln im Flur und in verschiedenen Räumen stellen Ausgrabungen der Ur- und Früh- sowie der Siedlungsgeschichte vor. Dazu gehören Knochenfunde, Bestattungsurnen, einfache Werkzeuge und Schmuck.

Ein beträchtlicher Teil der Ausstellung ist der Entwicklung des Handwerkes gewidmet. Interessant für den Besucher dürfte die komplette Ausstellung von Geräten zur Flachsverarbeitung über das Spinnrad bis hin zum großen Handwebstuhl mit darauf gefertigtem Leinen sein.
Die Vielfalt der in Gerstungen ehemals ansässigen Handwerkerberufe dokumentiert das Museum mit Zunfttruhen, Zunft- und Handwerksbüchern aus dem 17. Jhd.. Weiterhin sind der Gesellenbrief eines Töpfers vom 28.12.1640, Siegelabdrücke der Sattler, Zeugmacher und Zimmerleute, Backmodel und Brotstempel und Blaudruckmusterbücher sowie kunstvolle Schmiedearbeiten erhalten geblieben.

Zeugnis für eine besonders hohe Blüte des Töpferhandwerks in Gerstungen legt die Keramikausstellung ab. Neben dem Hand-werkszeug der Töpfer, wie einer Drehscheibe mit Schlicherkasten, Glasurmühle, Formhölzern, Malhörnchen und farbigen Erden, findet der Besucher eine umfangreiche Sammlung wertvoller bäuerlicher Keramik.

Erheiternd für den Museumsbesucher sind sicherlich die humorvolle Töpfersprüche auf den Schüsseln, Tellern und Henkelbräu-ten. Besonders eindrucksvoll spiegelt sich das bäuerliche Leben in den liebevoll nachgestalteten Wohnräumen, der Bauernstube und einer Küche mit gut bestückter Vorratskammer wider.

In der Bauernstube, die zugleich auch die Schlafstätte der Familie war findet der Besucher Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um 1850, wie Bett, Wiege, Kastentisch, Stühle, Schrank und Truhe. Eine Leuchtergeige, Dochtscheren, eine Familienbibel und ein Spinnrad vervollständigen die Einrichtung.

Die Küche ist sog. "schwarze Küche mit offener Herdstelle und Rauchfang eingerichtet. Sie ist mit Keramikgeschirr (Werra-Keramik) und Gebrauchsgegenständen, z. B. Kaffeeröster, Backformen, Waffeleisen, Wassertrage und Blasebalg ausgestattet. Der gedeckte Tisch vermittelt den Einruck, als hätten die Bewohner nur eben für einen Augenblick das Haus verlassen.