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Do 13.12.2007 14:12 Icon Alternativen für das Trinkwasser im Werratal???Antworten
NixeEs gibt ja schon einige Vorschläge zur Kalilaugenproblematik. Die Umsetzung ist sicher nicht einfach. Es ist aber auch wichtig zu wissen was es für Aternativen zur Trinkwasserversorgung gibt.

Fr 14.12.2007 12:16 Icon .Antworten
usuhler>wenn ich einige forenschreiber bei anderen themen so lese, dann kommt bald wahrscheinlich der vorschlag man könne sich mineralwasser kaufen...





Ironie

Fr 14.12.2007 18:25 Woher Ordentliches TrinkwasserAntworten
NixeDas sehe ich auch wie der Usuhler. Die Herrschaften am Ruder des Konzernes überlegen nur, "wohin mit der Lauge-aber billig" und nicht "wo und wie kann man das Werratal mit Trinkwasser versorgen". Ich finde die Haltung der Gerstunger im Augenblick gut. K+S kann doch nicht alles kostenlos nutzen, Trinkwasser gefährden oder gar platt machen und die Betroffenen sollen sich dann noch bei Kali bedanken. Wenn es so ist, dass die Lauge bereits 500km² unter uns in Anspruch genommen hat, wird es sinnlos sein, hier neue Brunnen zubauen. Trozdem sagt die Gerüchteküche, dass Gerstungen hier im Versenkgebiet einen neuen bauen will, bzw. muss. Um sich als Ottonormalverbraucher ein Bild machen zu können müssen Varianten und Kosten auf den Tisch, denn wir Bürger werden wohl wieder die Zeche für die Aktionäre zahlen müssen. Ich hoffe nur, dass der Wasserversorger nicht so konzeptlos wie Kali operiert, denn dann können wir nur noch einmal im Jahr baden und dass, wie der Usuhler schreibt, mit Mineralwasser.

So 16.12.2007 11:32 Icon Geld regiert die Welt !?Antworten
NixeNachdem Kali den Geldhahn (Gewerbesteuer)auch für Heringen zugedreht hat(entsprechend Hersfelder Zeitung vom 15.12.), spricht Bürgermeister Ries das aus, was viele schon öffentlich gemacht haben "Die Belastungen bleiben im Werratal und die Gewinne gehen sonst wohin " . Das ist zwar eine späte Erkenntnis,ist aber eine richtige, um Mitglied in der Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal" zu werden. Also auf Herr Ries und Aufnahmeantrag stellen. Wenn schon keine Kohle, evt. lassen sich ja die Belastungen noch wesentlich reduzieren. Dann hätten Sie auch etwas Gutes gemacht. Die Luft zum atmen und das Wasser zum trinken sind sowieso wesentlich wichtiger als ein Luxusschwimmbad.

So 16.12.2007 22:41 Welche Belastungen?Antworten
Nestor>Nachdem Kali den Geldhahn (Gewerbesteuer)auch für Heringen zugedreht hat(entsprechend Hersfelder Zeitung vom 15.12.), spricht Bürgermeister Ries das aus, was viele schon öffentlich gemacht haben "Die Belastungen bleiben im Werratal und die Gewinne gehen sonst wohin " . Das ist zwar eine späte Erkenntnis,ist aber eine richtige, um Mitglied in der Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal" zu werden. Also auf Herr Ries und Aufnahmeantrag stellen. Wenn schon keine Kohle, evt. lassen sich ja die Belastungen noch wesentlich reduzieren. Dann hätten Sie auch etwas Gutes gemacht. Die Luft zum atmen und das Wasser zum trinken sind sowieso wesentlich wichtiger als ein Luxusschwimmbad.
Also Nixe, dass ist mal wieder ein toller Beitrag von Dir!
Ich will nur auf zwei Umstände eingehen:
1) Laut offiziellen Luftuntersuchungen des Landes Thüringen (sollten Dir auch bekannt sein) gibt es keinerlei Hinweise auf eine Be- bzw- Vorbelastung im Werratal. Die Luft ist sauber, zumindest was die gemessenen Schadstoffe angeht.
Im Nachhinein stellt sich die Forderung der BI nach diesen Messungen immmer mehr als Eigentor heraus. Welches Gericht wird auf der Grundlage solcher Daten noch den Betrieb der Anlage verbieten?!
Aber weißt Du eigentlich, wo Dein Müll verbrannt wird?

2) Ein Zitat aus dem aktuellen Regionalplan Südwestthüringen (findest Du auch im Netz):
"Dass die bisher erzielten Ergebnisse noch nicht ausreichen, zeigt sich besonders deutlich bei der Entwicklung des Anschlussgrades an Kommunale Kläranlagen (KA). Dieser liegt in der Planungsregion Südwestthüringen mit 50% (2005) unter dem Landesdurchschnitt von 65%, der bundesweit Schlusslicht ist. Der Anschlussgrad an die öffentliche Kanalisation lag 2005 bei 80% (Thüringen 90,6). Die restlichen 20% der Bevölkerung Südwestthüringens leiten noch direkt - ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation - in ein Gewässer ein. Der Anteil der öffentlichen Teilortskanalisation ohne Anschluss an eine Kläranlage beträgt 30%."
Das noch mal zu Thema Lüge von Dir.
Im Übrigen steht im Regionalplan auch etwas über die Trinkwasserversorgung, kannst ja mal nachlesen!
Sorry, aber ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass Deinen Beträgen die sachlichen Grundlagen fehlen. Nehm doch bitte Deinen Anspruch, sich erst zu informieren und dann zu urteilen, mal ernst und richte dich danach.
Naja, und zu Herrn Ries fällt mir nur das HB-Männchen ein, aber dass kennt heute auch keiner mehr, weil das Rauchen...aber das wäre ein anderes Thema.

Mo 17.12.2007 01:01 Icon Nestor ein ganz Schlauer !Antworten
Nixe>Also Nixe, dass ist mal wieder ein toller Beitrag von Dir!
>1) Laut offiziellen Luftuntersuchungen des Landes Thüringen (sollten Dir auch bekannt sein) gibt es keinerlei Hinweise auf eine Be- bzw- Vorbelastung im Werratal. Die Luft ist sauber, zumindest was die gemessenen Schadstoffe angeht.
>Im Nachhinein stellt sich die Forderung der BI nach diesen Messungen immmer mehr als Eigentor heraus. Welches Gericht wird auf der Grundlage solcher Daten noch den Betrieb der Anlage verbieten?!
>Aber weißt Du eigentlich, wo Dein Müll verbrannt wird?
>
>2) Ein Zitat aus dem aktuellen Regionalplan Südwestthüringen (findest Du auch im Netz):
>"Dass die bisher erzielten Ergebnisse noch nicht ausreichen, zeigt sich besonders deutlich bei der Entwicklung des Anschlussgrades an Kommunale Kläranlagen (KA). Dieser liegt in der Planungsregion Südwestthüringen mit 50% (2005) unter dem Landesdurchschnitt von 65%, der bundesweit Schlusslicht ist. Der Anschlussgrad an die öffentliche Kanalisation lag 2005 bei 80% (Thüringen 90,6). Die restlichen 20% der Bevölkerung Südwestthüringens leiten noch direkt - ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation - in ein Gewässer ein. Der Anteil der öffentlichen Teilortskanalisation ohne Anschluss an eine Kläranlage beträgt 30%."
>Das noch mal zu Thema Lüge von Dir.
>Im Übrigen steht im Regionalplan auch etwas über die Trinkwasserversorgung, kannst ja mal nachlesen!
>Sorry, aber ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass Deinen Beträgen die sachlichen Grundlagen fehlen. Nehm doch bitte Deinen Anspruch, sich erst zu informieren und dann zu urteilen, mal ernst und richte dich danach.
>Naja, und zu Herrn Ries fällt mir nur das HB-Männchen ein, aber dass kennt heute auch keiner mehr, weil das Rauchen...aber das wäre ein anderes Thema.

Nestor, Du scheinst wirklich ein ganz Schlauer zu sein. Kennst Dich gut in Thüringen aus. Aber eigentlich geht es hier um Alternativen für das Trinkwasser im Werratal. Ich kann mir vorstellen, dass Du auch noch etwas im Netz findest, wo man behauptet "Keine Gefahr - Lauge wertet Trinkwasser geschmacklich auf". Da könnte Kali noch etwas durch den Geschmacksverstär-stärker vom Bürger abverlangen. Auf alle Fälle habe ich mich auch im Netz einigermaßen schlau gemacht. Und was da von den Behörden, ob von Hessen oder Thüringen zu lesen war, hat nichts mit Deinem Beitrag gemeinsam. Es ist mehr als fraglich, wie die gleichen Behörden nach kurzer Zeit keine Be-
lastungen im Werratal ´mehr feststellen. Ein Schelm ist, wer da böses denkt. Mit dem Trinkwasser agiert man analog. Auch dabei soll alles eine Lüge sein wer behauptet, dass das Trinkwasser in vielen Orten des Werratales, ob Hessen oder Thüringen durch die Kalilauge verunreinigt wurde. Was wird wenn auch unser Hauptbrunnen der "Homu"(soll sich auch im Versenkgebiet befinden) den Geist aufgibt wie der Gerstunger Brunnen? Genau das ist das Problem Nestor, dann wird es ein weiteres Gutachten geben, welches sagt "natürliche Versalzung"! Wenn das Ersatzwasser für Gerstunge schon 25 Mil.€ kosten soll, was kostet es für uns im Werratal insgesamt? Wer bezahlt? Wo kommt ordentliches Trinkwasser her?

Mo 17.12.2007 01:35 Icon TrinkwasserkriegAntworten
WeserfuchsHallo Nestor, wenn ich Deine Meinung zu den Problemen in Thüringen in Verbindung mit der Kaliindustrie lese, kommt mir der kalte Kaffee hoch. Bis zur Anrainerkonferenz in Lauchröden dachte ich,dass wir an der Weser durch die Versalzung schon mächtig bestraft sind. Aber was im Werratal mit dem Trinkwasser passiert ist und auf Grund der weiteren Versenkung noch passieren wird war für mich bislang nicht vorstellbar.
Trinkwasser ist heilig!!! Wegen Trinkwasser wurden und werden Kriege geführt. Da hat auch gefälligst K+S die Finger von zu lassen.
Wenn man vor 80 Jahren nicht die Gefahren der Versenkung erkannt hat, sollte man in der heutigen sehr gewinnbringenden Zeit für K+S, wenigstens die Altschäden finanziell ausgleichen und die Versenkung sofort stoppen. Die Schäden für die Natur werden immer schlimmer.

Di 18.12.2007 13:18 SzenarioAntworten
Was nu?Tja das liebe Geld. Schon ärgerlich wenn es plötzlich fehlt.
Leider hab ich in den Vorträgen der Konferenz auch die viel gepriesenen Lösungen der Gegner vermisst.
Einziges Fazit (sogar in blutroter BILDzeitungsmanier):
Kali böse -> Kali weg -> alles Sonnenschein

Hmmm... Dafür das soviel angekündigt war ist diese Aussage sehr dürftig und es ist auch recht ruhig geworden. Eigentlich schade. Hatte mir wirkliche Innovationen erhoft aber es war nur heiße Luft.

Spinnen wir mal weiter an der Zukunft...

2007 durch die Rückerstattung der Gewerbesteuer an K+S muss der Haushalt vieler Gemeinden gekürzt werden.

2008 durch die Schließung des Werkes Werra fallen diese Einnahmen zukünftig komplett weg.
Ca. 4000 direkt betroffene Arbeitslose die kein Geld mehr haben um die Wirtschaft im Werratal am Leben zu erhalten. Einige tausend indirekt betroffene Arbeiter von anderen Firmen die vom Kali oder zum Teil auch der Finanzkraft der ehemaligen Arbeiter lebten.

2009 Abwanderung vieler Einwohner um Arbeit zu haben (keine Vision, siehe Ostdeutschland, Wohnungsleerstand). Somit eine weitere Senkung der Steuereinnahmen in den betroffenen Gemeinden.

2010 Der Länderfinanzausgleich wird abgeschafft. Ein Aufatmen im Westen und eine Belastung für den Osten.
Die Leute die nun noch im Werratal wohnen können gut von den 10 Radtouristen (mehr hab ich hier nie gesehen)und Landwirtschaft leben...

Die brauchen dann im übrigen auch keine Schwimmhalle für 5 Millionen Euro mehr.

Wir können ja mal mit viel Optimismus und Humor weiter in die Zukunft schauen:

2011 10.000de Touristen fahren mit den Fahrrad durch die gesunde Werra und erfreuen sich an der schönen Natur. Die Werra ist Badefluss und Weltkulturerbe. Der große Vorteil ist, dass sie die Scheiße nich sehen können da sie wegen der niedrigeren Wasserdichte etwas unter der Wasseroberfläche schwimmt.

Vielleicht möchte ja jemand eine Bürgerinitiative gründen. "Für eine lebensfähiges Werratal, ein vernünftiger Dialog zwischen Industrie und Natur" gründen? Da würde ich gern Mitglied sein.
Aber bis die Sturheit endet und wirklich mal etwas bewegt wird fließt noch viel Wasser die Werra herrunter.

Mi 19.12.2007 13:21 Icon Andere ZeitrechnungAntworten
WeserfuchsWenn es so weitergeht wie bisher, dann könnte unsere Zukunft auch so aussehen:

2008
- kein Trinkwasser im Werratal mehr vorhanden. Versorgung über tausende Tanklastzüge- Bevölkerungsschwund 10%
-Müllverbrennung in Heringen wird aktiv- weitere 10% Bevölkerungsschwund
-Rekordjahr für K+S
2009
Trinkwasser im Werratal wieder aus dem Hahn- Trinkwassergebühren verdreifachen sich -Bevölkerungsschwund 10% -neues Rekordjahr für K+S
2010
Werra und Weser werden immer stäker durch Lauge belastet. Halden wachsen, unkonntrollierte Einträge in die Werra nehmen sprunghaft zu. Keine Aussicht auf Besserung. Gewinne nach Steuern bei K+S steigen auf über 400 Mio € - Bevölkerungsschwund 10%
2011
K+S Anlagen sind verschlissen.Keine Investitionen durch Kaliindustrie. Belastungen werden noch größer. Aktionäre jubeln- Bevölkerung nimmt weiter um 10% ab.
2012
Kein Kalibergbau in Deutschland mehr. Supergewinne jetzt durch Werke in Chile und Russland.Belastungen bleiben an Werra und Weser. Bevölkerungsschwund 10%
ab 2013
leben nur noch 40% der jetzigen Bevölkerung- Altersdurchschnitt 57 Jahre-welche die dicke Luft und das Salzwasser bei braunen Wiesen mit Hilfe von Sozialleistungen ertragen müssen.
Ist das noch lebenswert?

Mi 19.12.2007 15:12 Wer weiß...Antworten
Was nu?Kann man das nur so sehen?

Werra und Weser werden stärker belastet? Bevölkerungsschwund trotz Arbeitsplätzen? Kein Kailabbau mehr in Deutschland?

Wurde nicht gesagt der Grenzwert sinkt nach Ablauf der jetzigen Vorschriften merklich? Wäre komisch wenn dann die Belastung der Werra und Weser steigt.

Wo Arbeit ist leben auch Menschen. Ich denke es wird keinen Bevölkerungsschwund geben solange Arbeit vorhanden ist. Und ein Vergleich der Umweltsituation mit chinesischen Großstädten ist blanker Unsinn. Müllkraftwerke haben einen Sinn und wenn richtig betrieben (wird um Gesetzgeber überwacht) spricht auch nix dagegen. Immerhin produziert jeder Müll und dieser darf nicht mehr auf Deponien gelagert werden. Beschwerden hierfür an die GRÜNEN da ihr Bundesumweltminister (ich glaub er nannte sich Trittin) damals diese Forderung erlassen hatte.

Solange wie Kali in Deutschland mit Gewinn gewonnen werden kann wird er auch garantiert abgebaut. Alles andere wäre ja grober Unsinn. Angebot und Nachfrage. Es muss sich nur lohnen. Die Kaliindustrie bricht sicher auch zusammen wenn überhöhte Forderungen die Kosten in die Höhe treiben und es unrentabel machen. Gibt es keine Entsorgungsmöglichkeiten ist Feierabend.

So oder so steht der Bevölkerung im Werratal ein großer Teil der künftigen Sozialleistungen zu. Es ist nur die Frage ob jetzt oder erst in 40 Jahren.
Wenn 80% eines Gemeindehaushaltes von der Gewerbesteuer einer Firma bezahlt werden sollte sich vor dem gnadenlosen Boykott ein Kopf um Alternativen gemacht werden. Dieses Loch lässt sich in Hinsicht auf Geld, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Kaufkraft nicht mit Tourismus füllen.
Ich glaub die ehemaligen Hochkulturen Ägypten und Mexiko leben nicht wirklich gut vom Tourismus.

Welche anderen Firmen hätten ein Interesse sich in dieser Gegend anzusiedeln? Mir fällt keine ein und den Bürgermeistern sicher auch nicht, denn sonst würden sie sich darum kümmern ihren Einwohnern Alternativen anzubieten statt nur zu sagen: „Tourismus ist die Zukunft des Werratales“ Tourismus kann nur ein Standbein sein…

Do 20.12.2007 07:01 Icon .Antworten
usuhler>Tja , Was Nu und Weserfuchs.


Wie meistens liegt die Wahrheit in der Mitte.
Aber ,WAS NU, was mich immer wieder wundert ist,wieso wird hier meist nur von der Sturheit einer Seite gesprochen?

Do 20.12.2007 09:47 Warum nur eine Seite?Antworten
Was nu?Eine gute Frage.
Ich denke wenn alle Gegendarstellungen nicht gedruckt, Vertreter der anderen Seite niedergebuht und somit andere Meinungen nicht akzeptiert werden finde ich das sehr einseitig.
Es ist klar das etwas geschehen muss und es so nicht weiter geht, aber neue inovative Ideen (die sind hier notwendig) werden nicht über Nacht oder in 8 Wochen realisiert. Warum braucht mein Auto immer noch soviel Sprit obwohl die Preise weiter steigen? Weil jeder kleine Schritt von einem hohen Level, viel Aufwand erfordert und in dem Vergleich wenig bringt.

Do 27.12.2007 17:44 Icon Wasserprobleme auch am OberrheinAntworten
NixeDas Thema ist immer noch "Alternativen für das Trinkwasser im Werratal". Uns nützt es nichts, wenn wir über uns das Hallenbad von Heringen oder über Benzinpreise austau-schen. Was haben wir für eine Alternative zu dem WICHTIGSTEN Lebensmittel dem Trinkwasser. Es kann und darf nicht sein, dass noch in der heutigen Zeit sehr viel Geld zu Lasten der Lebensgrundlagen aller Bürger unserer Region verdient wird. Kali muss auch zu den Problemen mit allen Konsequenzen stehen und nicht nur mit den Gewinnen protzen. Das was am Oberrhein passiert ist darf sich im Werratal nicht wiederholen (Info unter www.bund-freiburg.de ).

Mo 18.02.2008 17:00 Icon Konzept oder Zeitspiel?Antworten
WeserfuchsMan muss sich wirklich fragen, ob das was man in den letzten Tagen über die Medien erfährt etwas mit einer Entsorgungs-konzeption zu tuen hat. Stillschweigen ist vereinbart, dabei brauchte man das gar nicht gesondert zu betonen, denn es gibt keine Neuigkeiten zu verkünden. Alles beim ALTEN. K+S hat nichts mit den Belastungen von Werra und Weser zu tuen - ganz im Gegenteil. Wir sollten dankbar sein, dass das Unternehmen bei Hochwasser zusätzlich Lauge in die Werra einleitet, damit die wenigen verbliebenen Fische keinen Süßwasserschock bekommen. Auch dass die Gerstunger behaupten Ihr Trinkwasser wird durch die Verpressung von Lauge negativ beeinflusst stimmt nicht. Das sind auch, wie bisher immer, alles natürliche Vor-gänge. ODER???
Die Nordsee-Pipeline werden wir wohl nicht mehr erleben. 10 bis 15 Jahre will man sich Zeit nehmen um neue Ausreden zu finden. Bis
dahin kippt man die Brühe weiter in die Werra und verpresst bis es aus allen Löchern
(Wasserhähnen)in voller Konzentration kommt.
Aber es gibt dennoch Hoffnung.
In 1000 Jahren sind die Salzberge abgeregnet und Werra und Weser werden salzfrei. Was das Trinkwasser betrifft sollte man gar nicht so skeptisch sein. Die wenigen Liter die man zum direkten Verzehr braucht, kann man sich im Getränkemarkt kaufen und beim WC und Bad schadet Salz nicht viel. Da kann das Wasser wenigsten nicht einfrieren.


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