Informationen des Bürgermeisters zur Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
die aktuellen Auswirkungen des Stromausfalls in Teilen Berlins veranlassen mich, Sie über sinnvolle persönliche Vorkehrungen zu informieren. Die Ereignisse dort zeigen uns, dass unsere Gesellschaft generell das Thema Katastrophenvorsorge ernster nehmen muss.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt klare, praktische Maßnahmen, mit denen sich Haushalte für längere Stromausfälle (Blackouts) und andere Notlagen vorbereiten können. Diese Empfehlungen dienen dazu, dass Sie sich mindestens für einige Tage selbst versorgen können, bis staatliche Hilfe oder Infrastruktur Netze wieder funktionieren.
Persönliche Vorsorgeempfehlungen des BBK:
Vorräte anlegen:
- Wasser: ca. 2 Liter pro Person und Tag einplanen – für 3 Tage mindestens, besser für bis zu 10 Tage.
- Lebensmittel: haltbare Nahrungsmittel, die auch ohne Strom zubereitet werden können (z. B. Konserven, Pasta, Reis, Nüsse). Wichtig: Auch an Kindernahrung denken.
- Medikamente und Hygieneartikel, auch persönliche Dauermedikamente und Erste Hilfe Material.
Licht und Information: - Batteriebetriebene oder Kurbel Radioempfänger zum Empfang von Warnmeldungen und amtlichen Informationen – wichtig, weil Internet, TV und Mobilfunk eingeschränkt sein können.
- Taschenlampen, Feuerzeuge, Batterien, Kerzen etc. bereithalten.
- Sonstige nützliche Dinge:
- Bargeld in kleiner Stückelung, falls Geldautomaten nicht verfügbar sind.
- Powerbanks für Mobilgeräte und gegebenenfalls alternative Koch oder Wärmequellen (z. B. Campingkocher, Grill – nur im Freien und gemäß Benutzeranleitung verwenden!).
- Führen Sie immer ausreichend Kraftstoff im PKW-Tank mit. Wichtig: Auch an Tiernahrung denken.
Dauer der Selbstversorgung: - Das BBK empfiehlt, dass jeder Haushalt so vorbereitet sein sollte, dass er sich mindestens 3 Tage lang selbst versorgen kann. Für umfangreichere Blackout Szenarien kann ein Vorrat für 7–10 Tage sinnvoll sein.
Nehmen Sie diese Empfehlungen bitte ernst! Weitere nützliche Informationen zum Thema Persönliche Notfallvorsorge finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Der Gerstunger Gemeinderat beschloss im letzten Jahr die Beschaffung von mehreren großen Stromerzeugungs-Aggregaten. Diese Geräte wurden zwischenzeitlich beschafft. Wir werden in den kommenden Jahren als Gemeinde weiter in den Bereich Katastrophenschutz investieren. Hier handelt es sich zwar um Aufgaben der Landkreise und der kreisfreien Städte, wir wollen jedoch in Gerstungen bestmöglich bspw. auf Stromausfälle vorbereitet sein – auch wenn die Wahrscheinlichkeit statistisch gesehen sehr gering ist. Damit werden sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig unsere Freiwilligen Feuerwehren aber auch die Eigenbetriebe „Grün und Service“ sowie „Gemeindewerke Gerstungen“ beschäftigen.
Daniel Steffan
Bürgermeister


