Verbesserung der Löschwasserversorgung im Ortsteil Burkhardtroda

Im Juli vergangenen Jahres kam es zu einem großen Feldbrand in unmittelbarer Nähe des Ortsteils Burkhardtroda. Im Rahmen der Löscharbeiten wurden von den beteiligten Feuerwehren auch Unterflurhydranten genutzt, die aufgrund des vorgeschalteten Leitungsnetzes nicht für den Brandschutz geeignet waren.
Im Nachgang zu dem Brand wurden von den Gemeindewerken Gerstungen nicht leistungsfähige Hydranten als Spülhydranten mit blauen Schildern gekennzeichnet.
Parallel dazu haben die Gemeindewerke Gerstungen nach Alternativen gesucht, um die Löschwasserversorgung bis zum Austausch aller relevanten Wasserversorgungsleitungen im Zuge der Neuverlegung von Schmutz- und Regenwasserkanälen punktuell zu verbessern. Als eine Variante kam der alte Hochbehälter Burkardtroda in Frage. Nachdem der Zugang vom Busch- und Baumwerk befreit war, haben die Gemeindewerke die alte Wasserleitung zum Hochbehälter und den Hochbehälter selbst auf Dichtheit geprüft. Trotz einer kleinen Undichtigkeit stellte sich das System aus Hochbehälter und Leitung als für die Löschwasserversorgung geeignet heraus.
Anfang April dieses Jahres wurden die Arbeiten für den Einbau eines Unterflurhydranten abgeschlossen. Am 22. April 2026 fand ein Test zusammen mit dem Wassermeister Max Golle und der Freiwilligen Feuerwehr Marksuhl statt, die im Ernstfall die Feuerwehr sein wird, die als erstes vor Ort ist. An dem Unterflurhydranten steht ein Druck von 2,6 bar an, die Feuerwehr benötigt einen Mindestdruck von 1,5 bar. Als Löschwassermenge steht das Hochbehältervolumen von 60 m³ zur Verfügung.
Der alte Hochbehälter wird von den Gemeindewerken auf den Füllstand regelmäßig geprüft und falls erforderlich aus dem Trinkwassernetz nachgefüllt.
Durch diese relativ kostengünstige Maßnahme konnte die Löschwasserversorgung für den Ortsteil Burkhardtroda um einiges verbessert werden.


